Entstehungsgeschichte

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Marionetten und Figuren haben mich schon als Kind fasziniert. Im Lehrerseminar kam ich zum ersten Mal mit der Herstellung von Marionetten in Kontakt. Ab 1973 besuchte ich Kurse für den Bau von Handpuppen und Marionetten und experimentierte mit verschiedenen Materialien. Ich stellte zahlreiche Marionetten her, die ich an verschiedenen Orten ausstellte und verkaufte.
Meine jahrelange Suche nach einer Möglichkeit, meine Liebe zum Theater, zur Musik und zum künstlerisch kreativen Gestalten zu einem Beruf zu verbinden, führte mich im Jahr 1996 schliesslich zum Puppenspiel. Mein Ziel war, eine eigene Puppenbühne zu gründen. Am Figurentheaterkolleg in Bochum (D), an zahlreichen Kursen beim professionellen Puppenspieler Hansueli Trüb vom Theaterpack/Fabrikpalast in Aarau und nicht zuletzt mit einem Praktikum bei der Augsburger Puppenkiste holte ich mir das nötige Rüstzeug zur Puppenspielerin.
An Weihnachten 1997 erstes kleines Weihnachtsspiel für zwei Marionetten in der Matthäuskirche in Luzern. Die Marionettenbühne Pulcinella war geboren.
In der Folge diverse Eigenproduktionen wie z.B. „Die Zauberflöte für Kinder“ in Zusammenarbeit mit dem Orchester Kriens-Horw oder „Das Kind und der Zauberspuk“ nach der gleichnamigen Oper von Ravel. Mit den Jahren kamen zu den eigentlichen Fadenmarionetten auch Tischmarionetten und Handpuppen sowie Schattentheaterproduktionen.

Konzept

Von 2006-2012 hatte die Marionettenbühne Pulcinella einen festen Spielort in der ehemaligen Galerie des Hauses Bosmatt in Kriens. Heute ist sie wieder ein Tourneetheater und tritt überall dort auf, wo man sie engagiert, und ist, im Gegensatz zu den ersten Produktionen, ein Einfrau-Theater. 
Ich bin verantwortlich für das ganze Konzept, suche die Stücke aus oder schreibe sie selbst, stelle sämtliche Figuren, Bühnenbilder und Requisiten her und spiele.
Dabei ist es mir wichtig, den Kindern mit dem Thema eines Stücks eine kleine Botschaft zu vermitteln. So geht es zum Beispiel um Freundschaft, Anderssein, Mut usw.
Steht das ganze Stück erst einmal einigermassen, ziehe ich eine Person als Regieberatung bei, welche korrigiert, kontrolliert und neue Anregungen gibt.

Infos für Veranstalter/innen

Der Raum sollte in der Regel verdunkelbar sein und mindestens 3m hoch.
Es sollten eine 230-Volt-Steckdose und eine 400-Volt-Steckdose vorhanden sein.
Für kleinere Auftritte geht es auch ohne Letztere. Rufen Sie mich an, wir finden, wenn nötig, eine individuelle Lösung.

Figuren

Figuren zum Spielen können bei der Marionettenbühne Pulcinella in Auftrag gegeben werden: Fadenmarionetten, Tischmarionetten, Handpuppen (Kasperlifiguren), Stabfiguren – ganz nach Ihrem Wunsch.